Schwarz-weiß Foto mit drei Personen im Freien. Die linke Person scheint eine Frau zu sein. Sie hält ein Schild mit der Aufschrift "Nothig about us without us" vor ihr Gesicht. Mittig steht ein Mann. Rechts eine Frau im Bikini, die sich ein Bein eincremt.
Bild: © Vic Porter

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Sex Work. Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit

Geschichte/Politik

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 

  17:00 bis 18:00 Uhr

Die Geschichte der Sexarbeit lässt sich von der Antike bis in die Gegenwart verfolgen. Welches Menschenbild die Zeit prägte, welche Werte galten und wer Macht ausübte, lässt sich auch daran ablesen, wie gesellschaftlich mit Sexarbeit umgegangen wurde. Sexarbeit bedeutete in manchen Zeiten für Frauen eine von wenigen Möglichkeiten, selbständig Einkommen zu generieren. In der bildenden Kunst spielten Hetären, Dirnen, Kurtisanen und Nackttänzerinnen lange Zeit vorrangig eine motivische Rolle, wurden allenfalls als Musen wahrgenommen. Dass sie auch eine schöpferische, künstlerische Rolle einnehmen, ist eine Perspektive, die hier sichtbar gemacht wird. Gemeinsam mit einem Kollektiv forschender Sexarbeiter*innen wird in der Bundeskunsthalle Kunst, Kulturgeschichte und Archivmaterial präsentiert, orientiert an einem zentralen Prinzip: Nichts über uns ohne uns!

Anschauliche Beschreibungen u.a. von bekannten Gemälden und Grafiken sowie Alltagsgegenständen geben einen Einblick in ein bisher kaum erforschtes Thema.

Guide: Uschi Baetz

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