Buntes Kunstwerk im Hochformat, das im Vordergrund vier Männer und eine Frau und im Hintergrund Stadthäuser durch schwarze Konturen auf aquarellartigem Hintergrund abbildet.
Bild: © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Krieg und Konfitüre – Daniel Richter x George Grosz

Kunst

Gustav-Lübcke-Museum, Hamm 

  17:00 bis 18:00 Uhr

In der Ausstellung „Krieg und Konfitüre – Daniel Richter x George Grosz“ im Gustav-Lübcke-Museum werden erstmals zwei der international renommiertesten und einflussreichsten Künstler Deutschlands in einen generationsübergreifenden Dialog gebracht.

George Grosz (1893–1959) seziert mit einer „messerscharfen“ zeichnerischen Sprache die moralischen und politischen Abgründe der Weimarer Republik. Daniel Richter (*1962), der im Schulunterricht erstmals Grosz‘ Werk begegnete, greift gesellschaftliche Konflikte wie Gewalt, Migration oder Kapitalismus in großformatigen, expressiven Bildwelten auf, die weniger anklagen als vielmehr die Ambivalenz und Multioptionalität der Gegenwart erfahrbar machen. Die Ausstellung nimmt die politischen, gesellschaftlichen und ästhetischen Parallelen und Differenzen zwischen den beiden Künstlern in den Blick. Wenngleich unsere Gegenwart nicht eins zu eins mit den bewegten Weimarer Jahren vergleichbar ist, so erscheint der Zeitpunkt doch passend, noch einmal durch die Werke des Beobachters Grosz auf das Jahrhundert zweier Weltkriege und des aufkommenden Faschismus zu blicken. Die Ausstellung widmet sich allgegenwärtigen Fragen nach sozialer Verantwortung, Wahrnehmung von Krisen und Formen des künstlerischen Protests und fokussiert damit ein Grundgefühl der heutigen Zeit: Das Nebeneinander von Krieg und Alltagsfreuden, von Belastung und Konsum, von gesellschaftlicher Zerrissenheit und ästhetischer Überwältigung.

Guide: Daniela Weise

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