Denkraum Bild anhand je einer Arbeit von Maria Lassnig und Edvard Munch
Kunst
Hamburger Kunsthalle, Hamburg
15:00 bis 16:00 Uhr
Maria Lassnig und Edvard Munch. Malfluss = Lebensfluss, kuratiert von: Dr. Brigitte Kölle (Hamburger Kunsthalle), Dr. Sandra Gianfreda (Kunsthaus Zürich), Prof. Dr. Hans Dieter Huber (Gastkurator)
Wenn Edvard Munch über sein Malen sagt: „Ich male nicht was ich sehe, sondern was ich sah“ (Bischoff 1988) spricht er davon, seine innere Wahrnehmung und das Erinnern als Ausgang und Antrieb für sein Tun zu nutzen.
Maria Lassnig hält in einem Tagebucheintrag fest, „...dass das einzig wirklich Reale meine Gefühle sind, die sich innerhalb des Körpergehäuses abspielen. Physiologischer Natur, Druckgefühl beim Sitzen und liegen, Spannungs- und räumliche Ausdehnungsgefühle – ziemlich schwierig darstellbare Dinge.“ (Bronfen 2009)
Und Oswald Wiener schreibt wiederum in seinem Text über Maria Lassnig: „…solche Künstler sind Forscher, die wissen wollen, was ist, nämlich was das Erlebnis ermöglicht und bestimmt.“ (Wiener 2009)
Auch wenn beide Künstler*innen in ihrem jeweiligem Werk große Unterschiede zueinander aufweisen, kann man seinen Satz durchaus auf beide beziehen.
Lassen Sie uns gemeinsam Zeug*innen jener Forschungen sein und darüber in ein Gespräch kommen.
Guide: Melas Eichhorn
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